Moin, Das Dazz Cam Rezept, das ich letzte Woche geteilt habe, hat super schnell bei euch die Runde gemacht und ich freue mich sehr, wie viele von euch mir erzählt haben, dass sie es nutzen und lieben. Ich sippe grad einen Shakerato in der Sonne während ich diesen Newsletter schreibe und konnte es mir auch nicht verkneifen, direkt ein Foto zu machen - liebs.
Habt eine schöne Woche und genießt die Sonne am Wochenende, Martin App der Woche: Pico Cam
Apropos Kamera Apps - da kam diese Woche noch eine weitere interessante hinzu. Nicht für den Look oder für die Qualität der Bilder, die sie macht, sondern weil sie aus einer Not eine lustige Tugend macht. Entwickler Soon Tiac Ching fand, mit der Dynamic Island, also der Fläche, in der bei modernen iPhones u.a. die Front-Kamera und FaceID Sensoren sitzen, kann man doch irgendwas rausholen. Herausgekommen ist Pico, eine Polaroid-inspirierte App, bei der aus der Dynamic Island erst der Viewfinder und dann der Drucker für das Foto wird. Nach der Aufnahme kann man das Bild schütteln, um es zu entwickeln und dann an die Wand kleben. Inklusive der passenden Geräusche und sogar Vibration. Nette UI Interaktion, die App selbst ist für 3 Bilder kostenlos, ein Upgrade lohnt sich aber nicht, da die Fotos nichts besonderes sind.
So kommt das Foto dann raus
Update Bird Tracking
https://x.com/WarnerTeddy/status/2065460313781354967?s=20 Neues von den apartment birds! Entwickler Teddy hat sich ein eInk Display zulegt, das schön gerahmt und hat jetzt ein Art Live-Poster seiner Vögel in seiner Wohnung. Ich mag, wie er diese kleine aber feine Idee weiterspinnt und jetzt quasi analog aufbereitet. Ein schöner Touch. Graph der Woche: FT
Schöner Graph der FT, der zeigt: Ja, dank GenAI und Coding Tools wie Codex, Lovable und Claude Code ist es jetzt einfacher als je zuvor eine eigene App im App Store zu launchen, aber finden die auch einen Markt aka User? Die Antwort lautet wohl: Nein, der Supply überwiegt massiv den Demand. Es scheint sogar so zu sein, dass die Anzahl der Apps, die regelmäßig genutzt wird, weiter rückläufig ist. Das hat man über die letzten Jahre schon immer gesehen, aber die Entwicklung beschleunigt sich. Theorie: Jetzt wo z.B. die Google App oder auch die ChatGPT App immer leistungsfähiger werden, werden weitere Apps umso überflüssiger und es kommt zu einer zunehmenden Konzentration auf ein paar wenige große Player. Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple übrigens erzählt, dass es mittlerweile “1,000 submissions to the App Store every hour” gibt und auch, dass als Konsequenz die Auflagen strenger werden: Don’t submit apps that are indistinguishable from what’s already widely available. Opportunistically creating variants of existing app categories or popular apps degrades App Store discovery, reduces overall app quality, and harms both users and developers. Certain kinds of apps, such as dating, flashlight, sound effects, wallpaper, simple timers, and fortune telling, are well established on the App Store and we will not accept new submissions unless they offer a meaningfully different or improved experience. We may remove these apps from the App Store going forward if they are not updated, improved, or do not attract customers. Other kinds of apps, such as drinking games, Kama Sutra, fart, and burp apps, are mediocre, low-quality, or low-effort and do not add value to the App Store. Repeated submissions of this kind may lead to removal from the Apple Developer Program. - 4.3(b) of the App Review Guidelines
Story der Woche: Was Apple auf der WWDC nicht angekündigt, aber angedeutet hat.Neben der großen Opening Keynote, die eher als Marketing Show zu verstehen ist, und der "Platform State of the Union”, die das ganze dann deutlich konkreter macht, sind mit die interessantesten Infos versteckt in den ersten Entwicklerversionen der neuen Betriebssysteme und den Tools, die veröffentlicht werden. Da lassen sich dieses Jahr nämlich gleich zwei große Hardware-Gerüchte ableiten: ein iPhone mit Faltmechanik und ein MacBook mit Touchscreen. Beide sind schon länger vermutet worden und in der Gerüchteküche wird deshalb jetzt umso heißer gekocht.
iPhone Fold Hier sind schon angebliche Hardware Prototypen geleakt (angeblich war ein Prototyp sogar im WWDC Video zu sehen 🤷♂️) und allerlei andere Gerüchte aus der Supply Chain gestreut worden. Aus der WWDC ergaben sich softwareseitig zwei neue Indizien. Zum einen ist da das neue Tool Device Hub, das Apple vorgestellt hat. Eigentlich ist es dazu da, um eine in Xcode gebaute App leichter auf verschiedenen, simulierten Geräten zu testen, als das bislang möglich war. Auffällig dabei: Apple unterstreicht dabei immer wieder das responsive Verhalten von Apps, das damit getestet werden kann und zeigt in den Videos Screens, die plötzlich doppelt so breit werden 🤔 Außerdem unterstützen jetzt vorinstallierte Apps deutlich besser den Landscape Mode, d.h. ein “gedrehtes” iPhone, Widgets können noch höher und breiter angezeigt werden und außerdem funktioniert die Dynamic Island jetzt auch im Landscape Mode. Also, auffällig viele Verbesserung für einen eher breiten als hohen Screen, wie ihn das iPhone Fold haben würde.
https://x.com/applefiles_/status/2065464739627757949?s=20 MacBook (Ulta?) Touch Auch schon lange am Köcheln in der Gerüchteküche, aber damals noch von Steve Jobs nach langem Testen als “ergonomisch furchtbar” abgetan, ist das MacBook mit Touchscreen. Das visuelle Angleichen und damit Vergrößern der UI von macOS und iOS über die letzten Jahre war schon ein erstes Indiz (Finger sind dicker als ein präziser Mauszeiger, weshalb UI Elemente wie Menüs mehr Luft brauchen). Mit macOS 27, also der neuen Version für dieses Jahr, kommen zwei kleinere Updates hinzu, die für ein solches Touch-MacBook sprechen: Sidecar ist eine Funktion, bei der man das iPad als sekundären Screen für Macs nutzen kann. Neu ist dieses Jahr eine volle Touch Unterstützung, die vorher nur teilweise durch den Apple Pencil gegeben war. Dadurch kann man jetzt alle Interaktionen auf dem Mac, auch solche mit mehreren Fingern, über das iPad steuern. Eine weitere kleine Neuerung, die man bereits von Touch-Geräten kennt, ist die Pull to Refresh Interaktion, die es z.B. ermöglicht, eine Website neu zu laden. Also noch eine weitere Funktion, die aus einem Touch-Kontext jetzt auch auf den Mac kommt… Verdächtig!
Wenn ich ein neues Projekt starte, setze ich gerne Design Prinzipien (oder Principles) auf. Das sind 4-8 klare Statements als Schlagwort mit einer Beschreibung, was dahinter steckt. Sie helfen mir und im Idealfall allen anderen Stakeholdern als eine Art Fundament zu verstehen, nach welchen Prinzipien z.B. die neue Website gestaltet wird. Eine gute Sammlung öffentlicher Design Principles findet ihr z.B. hier. Eine weitere ist jetzt neu hinzugekommen, denn nach langer Zeit wurden die Apple Human Interface Guidelines (HIG), also die zentrale Design Bibel von Apple, um Design Principles erweitert.
Fail der Woche - Snap SpectaclesSelten habe ich einen so starken Product Market Fit Miss gesehen. Das habe ich ja grundsätzlich bei Augmented Reality Brillen, wo die Tech-Konzernen, allen voran Meta, seit vielen Jahren Milliarden versenken, um zwar immer bessere Technik zu entwickeln, aber ohne beantworten zu können, wofür diese beeindruckende Technik eigentlich genutzt werden soll - und von wem.
Yikes Wer da auch schon seit vielen Jahren daran arbeitet, ist Snap, die Firma hinter Snapchat. Genau wie sich der Facebook Konzern in Meta umbenannt hat, hat Firmengründer Evan Spiegel die Firma hinter Snapchat in Snap umbenannt, um sich um Image einer reinen App-Bude abzuwenden. Und um seinen Investoren zu besser erklären zu können, warum er jetzt auch Brillen entwickeln muss. Nach, ich glaube, 4 oder 5 Entwicklerversionen der Spectacles, wurde jetzt die vermeintliche Consumer Version als Snap Specs vorgestellt. Für weit über 2.000 Dollar. Was ich mich frage: Die primären User von Snapchat sind doch immer noch die Kids in ihren Late-10s, Early-20s. Das sind ja aber nicht die, die mal eben 2k ausgeben für ne Spaßbrille? Und die Nerds, die AR spannend finden, sind in der Regel nicht auf Snap unterwegs? Für wen sind die also gedacht? Plus: Die Dinger sind auch nach Jahren der “Schrumpfung” immer noch so klar als AR Glasses erkennbar und schlicht hässlich. Illustrationen der WocheKein Wetter, um drinnen zu hocken oder um Büro. Geht raus und genießt die Sonne :)
Sportevent der Woche: NBA Finals?Kurz bevor die WM losging, war noch irgendwie ein anderes wichtiges Sportereignis in den USA. Die New York Knicks haben, glaube ich, die Meisterschaft in der NBA gewonnen, oder so?! Aber mussten dafür irgendwie 5 Spiele hintereinander spielen und bei jedem war Timothée Chalamet anwesend? Keine Ahnung ey. Naja, auf jeden Fall haben sie gewonnen und das ist ein großes Ding für die Stadt, alle sind ausgerastet.
Bei mir ist vor allem dieser tolle kleine Clip von Nike hängen geblieben, bei dem direkt erkennbar Josh Safdie (Marty Supreme, Uncut Gems) Regie geführt hat. Und dann noch das Cover von The New Yorker.
Meme der Woche: Drooling CatMein Twitter-Feed ist die letzten Wochen voll mit superniedrig aufgelösten Fotos von Katzen mit angemaltem Sabber-Faden: die drooling cat. Ahhh das ist alles so dumm und gleichzeitig lustig zu gleich. Und vor allem so viel besser als jedes AI generierte Video oder Bild.
Ich, wie ich den Newsletter nachts noch mal Korrektur lese wegen alle der Rechtschreibfehler (finde keine)
Mein Highlight, wenn auch ohne Drool Ähnlich dumm für #TeamHund ist übrigens der Train Dog.
Tweet der Woche - Calm ToSJemand hat entdeckt, dass in der Meditations-App Calm ein besonderes Schmuckstück versteckt ist: Einer der Unternehmensjuristen liest die gesamten Terms of Service als Einschlafhilfe vor.
https://x.com/DanielStormApps/status/2065056229437657491?s=20 Fühlt sich diese Woche bisschen nach Sommerloch an - aber ist ja auch mal nicht schlimm. Bis nächste Woche! |

Moin, Das Dazz Cam Rezept, das ich letzte Woche geteilt habe, hat super schnell bei euch die Runde gemacht und ich freue mich sehr, wie viele von euch mir erzählt haben, dass sie es nutzen und lieben. Ich sippe grad einen Shakerato in der Sonne während ich diesen Newsletter schreibe und konnte es mir auch nicht verkneifen, direkt ein Foto zu machen - liebs.
Habt eine schöne Woche und genießt die Sonne am Wochenende, Martin App der Woche: Pico Cam
Apropos Kamera Apps - da kam diese Woche noch eine weitere interessante hinzu. Nicht für den Look oder für die Qualität der Bilder, die sie macht, sondern weil sie aus einer Not eine lustige Tugend macht. Entwickler Soon Tiac Ching fand, mit der Dynamic Island, also der Fläche, in der bei modernen iPhones u.a. die Front-Kamera und FaceID Sensoren sitzen, kann man doch irgendwas rausholen. Herausgekommen ist Pico, eine Polaroid-inspirierte App, bei der aus der Dynamic Island erst der Viewfinder und dann der Drucker für das Foto wird. Nach der Aufnahme kann man das Bild schütteln, um es zu entwickeln und dann an die Wand kleben. Inklusive der passenden Geräusche und sogar Vibration. Nette UI Interaktion, die App selbst ist für 3 Bilder kostenlos, ein Upgrade lohnt sich aber nicht, da die Fotos nichts besonderes sind.
So kommt das Foto dann raus
Update Bird Tracking
https://x.com/WarnerTeddy/status/2065460313781354967?s=20 Neues von den apartment birds! Entwickler Teddy hat sich ein eInk Display zulegt, das schön gerahmt und hat jetzt ein Art Live-Poster seiner Vögel in seiner Wohnung. Ich mag, wie er diese kleine aber feine Idee weiterspinnt und jetzt quasi analog aufbereitet. Ein schöner Touch. Graph der Woche: FT
Schöner Graph der FT, der zeigt: Ja, dank GenAI und Coding Tools wie Codex, Lovable und Claude Code ist es jetzt einfacher als je zuvor eine eigene App im App Store zu launchen, aber finden die auch einen Markt aka User? Die Antwort lautet wohl: Nein, der Supply überwiegt massiv den Demand. Es scheint sogar so zu sein, dass die Anzahl der Apps, die regelmäßig genutzt wird, weiter rückläufig ist. Das hat man über die letzten Jahre schon immer gesehen, aber die Entwicklung beschleunigt sich. Theorie: Jetzt wo z.B. die Google App oder auch die ChatGPT App immer leistungsfähiger werden, werden weitere Apps umso überflüssiger und es kommt zu einer zunehmenden Konzentration auf ein paar wenige große Player. Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple übrigens erzählt, dass es mittlerweile “1,000 submissions to the App Store every hour” gibt und auch, dass als Konsequenz die Auflagen strenger werden: Don’t submit apps that are indistinguishable from what’s already widely available. Opportunistically creating variants of existing app categories or popular apps degrades App Store discovery, reduces overall app quality, and harms both users and developers. Certain kinds of apps, such as dating, flashlight, sound effects, wallpaper, simple timers, and fortune telling, are well established on the App Store and we will not accept new submissions unless they offer a meaningfully different or improved experience. We may remove these apps from the App Store going forward if they are not updated, improved, or do not attract customers. Other kinds of apps, such as drinking games, Kama Sutra, fart, and burp apps, are mediocre, low-quality, or low-effort and do not add value to the App Store. Repeated submissions of this kind may lead to removal from the Apple Developer Program. - 4.3(b) of the App Review Guidelines
Story der Woche: Was Apple auf der WWDC nicht angekündigt, aber angedeutet hat.Neben der großen Opening Keynote, die eher als Marketing Show zu verstehen ist, und der "Platform State of the Union”, die das ganze dann deutlich konkreter macht, sind mit die interessantesten Infos versteckt in den ersten Entwicklerversionen der neuen Betriebssysteme und den Tools, die veröffentlicht werden. Da lassen sich dieses Jahr nämlich gleich zwei große Hardware-Gerüchte ableiten: ein iPhone mit Faltmechanik und ein MacBook mit Touchscreen. Beide sind schon länger vermutet worden und in der Gerüchteküche wird deshalb jetzt umso heißer gekocht.
iPhone Fold Hier sind schon angebliche Hardware Prototypen geleakt (angeblich war ein Prototyp sogar im WWDC Video zu sehen 🤷♂️) und allerlei andere Gerüchte aus der Supply Chain gestreut worden. Aus der WWDC ergaben sich softwareseitig zwei neue Indizien. Zum einen ist da das neue Tool Device Hub, das Apple vorgestellt hat. Eigentlich ist es dazu da, um eine in Xcode gebaute App leichter auf verschiedenen, simulierten Geräten zu testen, als das bislang möglich war. Auffällig dabei: Apple unterstreicht dabei immer wieder das responsive Verhalten von Apps, das damit getestet werden kann und zeigt in den Videos Screens, die plötzlich doppelt so breit werden 🤔 Außerdem unterstützen jetzt vorinstallierte Apps deutlich besser den Landscape Mode, d.h. ein “gedrehtes” iPhone, Widgets können noch höher und breiter angezeigt werden und außerdem funktioniert die Dynamic Island jetzt auch im Landscape Mode. Also, auffällig viele Verbesserung für einen eher breiten als hohen Screen, wie ihn das iPhone Fold haben würde.
https://x.com/applefiles_/status/2065464739627757949?s=20 MacBook (Ulta?) Touch Auch schon lange am Köcheln in der Gerüchteküche, aber damals noch von Steve Jobs nach langem Testen als “ergonomisch furchtbar” abgetan, ist das MacBook mit Touchscreen. Das visuelle Angleichen und damit Vergrößern der UI von macOS und iOS über die letzten Jahre war schon ein erstes Indiz (Finger sind dicker als ein präziser Mauszeiger, weshalb UI Elemente wie Menüs mehr Luft brauchen). Mit macOS 27, also der neuen Version für dieses Jahr, kommen zwei kleinere Updates hinzu, die für ein solches Touch-MacBook sprechen: Sidecar ist eine Funktion, bei der man das iPad als sekundären Screen für Macs nutzen kann. Neu ist dieses Jahr eine volle Touch Unterstützung, die vorher nur teilweise durch den Apple Pencil gegeben war. Dadurch kann man jetzt alle Interaktionen auf dem Mac, auch solche mit mehreren Fingern, über das iPad steuern. Eine weitere kleine Neuerung, die man bereits von Touch-Geräten kennt, ist die Pull to Refresh Interaktion, die es z.B. ermöglicht, eine Website neu zu laden. Also noch eine weitere Funktion, die aus einem Touch-Kontext jetzt auch auf den Mac kommt… Verdächtig!
Wenn ich ein neues Projekt starte, setze ich gerne Design Prinzipien (oder Principles) auf. Das sind 4-8 klare Statements als Schlagwort mit einer Beschreibung, was dahinter steckt. Sie helfen mir und im Idealfall allen anderen Stakeholdern als eine Art Fundament zu verstehen, nach welchen Prinzipien z.B. die neue Website gestaltet wird. Eine gute Sammlung öffentlicher Design Principles findet ihr z.B. hier. Eine weitere ist jetzt neu hinzugekommen, denn nach langer Zeit wurden die Apple Human Interface Guidelines (HIG), also die zentrale Design Bibel von Apple, um Design Principles erweitert.
Fail der Woche - Snap SpectaclesSelten habe ich einen so starken Product Market Fit Miss gesehen. Das habe ich ja grundsätzlich bei Augmented Reality Brillen, wo die Tech-Konzernen, allen voran Meta, seit vielen Jahren Milliarden versenken, um zwar immer bessere Technik zu entwickeln, aber ohne beantworten zu können, wofür diese beeindruckende Technik eigentlich genutzt werden soll - und von wem.
Yikes Wer da auch schon seit vielen Jahren daran arbeitet, ist Snap, die Firma hinter Snapchat. Genau wie sich der Facebook Konzern in Meta umbenannt hat, hat Firmengründer Evan Spiegel die Firma hinter Snapchat in Snap umbenannt, um sich um Image einer reinen App-Bude abzuwenden. Und um seinen Investoren zu besser erklären zu können, warum er jetzt auch Brillen entwickeln muss. Nach, ich glaube, 4 oder 5 Entwicklerversionen der Spectacles, wurde jetzt die vermeintliche Consumer Version als Snap Specs vorgestellt. Für weit über 2.000 Dollar. Was ich mich frage: Die primären User von Snapchat sind doch immer noch die Kids in ihren Late-10s, Early-20s. Das sind ja aber nicht die, die mal eben 2k ausgeben für ne Spaßbrille? Und die Nerds, die AR spannend finden, sind in der Regel nicht auf Snap unterwegs? Für wen sind die also gedacht? Plus: Die Dinger sind auch nach Jahren der “Schrumpfung” immer noch so klar als AR Glasses erkennbar und schlicht hässlich. Illustrationen der WocheKein Wetter, um drinnen zu hocken oder um Büro. Geht raus und genießt die Sonne :)
Sportevent der Woche: NBA Finals?Kurz bevor die WM losging, war noch irgendwie ein anderes wichtiges Sportereignis in den USA. Die New York Knicks haben, glaube ich, die Meisterschaft in der NBA gewonnen, oder so?! Aber mussten dafür irgendwie 5 Spiele hintereinander spielen und bei jedem war Timothée Chalamet anwesend? Keine Ahnung ey. Naja, auf jeden Fall haben sie gewonnen und das ist ein großes Ding für die Stadt, alle sind ausgerastet.
Bei mir ist vor allem dieser tolle kleine Clip von Nike hängen geblieben, bei dem direkt erkennbar Josh Safdie (Marty Supreme, Uncut Gems) Regie geführt hat. Und dann noch das Cover von The New Yorker.
Meme der Woche: Drooling CatMein Twitter-Feed ist die letzten Wochen voll mit superniedrig aufgelösten Fotos von Katzen mit angemaltem Sabber-Faden: die drooling cat. Ahhh das ist alles so dumm und gleichzeitig lustig zu gleich. Und vor allem so viel besser als jedes AI generierte Video oder Bild.
Ich, wie ich den Newsletter nachts noch mal Korrektur lese wegen alle der Rechtschreibfehler (finde keine)
Mein Highlight, wenn auch ohne Drool Ähnlich dumm für #TeamHund ist übrigens der Train Dog.
Tweet der Woche - Calm ToSJemand hat entdeckt, dass in der Meditations-App Calm ein besonderes Schmuckstück versteckt ist: Einer der Unternehmensjuristen liest die gesamten Terms of Service als Einschlafhilfe vor.
https://x.com/DanielStormApps/status/2065056229437657491?s=20 Fühlt sich diese Woche bisschen nach Sommerloch an - aber ist ja auch mal nicht schlimm. Bis nächste Woche! |