Moin, diese Woche ist mal wieder eine wo alles zusammen kommt, anstatt sich zu verteilen: Viel Druck im Job, viel (schönes) los im Privaten. Von daher gibts diese Woche nur eine schnell zusammengeschriebene Ausgabe ausm Zug (mit extra vielen Fehlern und holprigen Formulierungen) und nächste Mal dann hoffentlich eine mit mehr Muße. Genießt die Sommertage und esst n Eis! Martin
New Aesthetic GrantDie New Aesthetics Grants ist eine Initiative von Patrick Collison, dem Mitgründer und CEO von Stripe, und Tyler Cowen, einem Ökonöm und Autor. Ziel ist es, Menschen zu fördern die aktiv dazu beitragen, die "aesthetic of the twenty-first century" zu definieren. So wie es Bauhaus maßgeblich im 20. Jahrhundert getan hat. Bewerben konnten sich alle aus den Bereichen Kunst, Architektur und Design, im April wurden die Liste der Stipendiaten veröffentlicht. Seitdem wollte ich sie eigentlich auch mal hier mit euch geteilt haben, aber es kamen dann immer aktuellere Themen dazwischen.
!Camera App von Not Boring Mit dabei ist z. B. Andy Allen, von dem ich großer Fan bin, weil er mit seiner Firma Not Boring Software Apps entwickelt, die explizit nicht langweilig sein sollen. Dafür nehmen sie bestehende App Konzepte wie Wetter App, Timer, Taschenrechner, Kamera und entwickeln sie in der Regel in 3D, mit Sounds und haptischen Feedback, so dass sie sich fast wie ein Game anfühlen. Dabei verfolgen sie ein sehr unterstützenwertes Geschäftsmodell: alle Apps sind kostenlos, komplett ohne Tracking und Werbung. Dafür können Fans dann aber weitere Funktionen und optische Upgrades wie Skins über In-App-Purchase erwerben oder Jahresmitgliedschaften abschließen, um die Entwickler*innen zu unterstützen.
App Icon One Year Ein weiterer Name auf der Liste ist Samuel David Petz. Der hat eine cute Journaling App "One Year", komplett im Handrawn Look - wo ihr ja wisst wie gerne ich den mag. Außerdem macht er viele coole Experimente, die er auf Twitter teilt. Das tolle ist aber, dass auf dieser Liste viiiiel mehr Leuten stehen, die ich noch nicht kenne. Als super, um mal wieder den eigenen Horizont zu erweitern und abzutauchen in die Welt der Architektur und Kunst. Schaut also gerne mal rein und lest euch durch die Kurzprofile. Ausstellung der Woche: SkyspaceEin Küstler, den ich vorher noch nicht kannte, obwohl er scheinbar weltberühmt ist: James Turrell. Der hat jetzt in Aarhus fürs / im ARoS ein neues Werk geschaffen: Den Skyspace. Das ist eine riesige Installation bzw. ein eigenes Gebäude mit einer großen, runden Kuppel in deren Mitte ein kreisförmiges Fenster sitzt und den Blick auf den Himmel freigibt. Zentrales Element bei allem was James macht ist Licht. Und am besten schaut ihr euch einfach dieses kurze Video der BBC an, um euch einen Bild von der Installation und seinen anderen Werken zu machen. Oder ihr schaut es euch selbst an: Seit Juni kann man es in Aarhus besuchen und da sollte man eh mal hin. Der Regenbogen-Walk oben im ARoS ist auch super für ein neues Instagram Bild, und die BMOs und Late Arts der süßen Cafes eh.
💶Ihr habts vielleicht schon mitbekommen, aber es soll neue Euro Scheine geben und man kann aktuell darüber abstimmen, welche es werden sollen. Ich war sehr verwundert dort plötzlich Coporate Memphis Figuren auf den Scheinen zu finden, der Illustrationsstil der kurz in Zeiten des Flat Designs populär war und seitdem das Comic Sans der Illu-Welt ist. Und dann kommt das Ganze auch noch aus Deutschland, genauer gesagt von der Agentur Neue Gestaltung aus Berlin. Wie schade.
Was zur tristen Hölle ist das?!
❤️ Aber: Es gibt zum Glück auch ganz tolle schöne bunte Vögel und auch mal mutigere Ansätze mit einem vertikalen Layout. Also, stimmt ab (am besten für H!) und verhindert Schlimmeres! Künstlerin der Woche: Géraldine Polès
Leider in den falschen Händen: Die Schale von Géraldine Vergesst den New Astethic Grant und auch James Turrell, meine Küstlerin der Woche ist Géraldine Polès. Die hat nämlich diese wunderschöne Siegerschale / Trophäe für die Tour de France hergestellt und bei all den hässlichen Pokalen die es so gibt, ist das doch mal ein richtiges Highlight. Ihr könnt ihr bei Instagram folgen, wenn ihr mehr ihrer Arbeiten sehen wollt. Wort der Woche: FrittenporzellanGéraldine hat ihre Trophäe an der Manufacture royale de porcelaine de Sèvres produziert, einer der laut Wikipedia "bedeutendsten europäischen Manufakturen zur Herstellung von Frittenporzellan". Und damit geht das Wort der Woche ganz klar an: Frittenporzellan. Ich zitiere hier mal faul aus Wikipedia: Frittenporzellan (französisch porcelaine tendre, englisch fritware) ist ein Halb-, Pseudo- oder unechtes Porzellan. Es wurde vorwiegend im Frankreich des 18. Jahrhunderts hergestellt. Die Herstellungsweise wurde offenbar aus der Glastechnik entwickelt, indem das Verfahren des Frittens Anwendung fand, also des Herstellens eines gesinterten oder vorgeschmolzenen körnigen Rohprodukts. Lecker Pommes 🍟 Serie der Woche: Common Side EffectsEine letzte Sache noch für diese Woche: Es ist ganz frisch die Sneak Peak für die zweite Staffeln von Common Side Effects rausgekommen und das ist n super Anlass um euch kurz diese tolle Serie zu empfehlen. Die stammt aus der Feder von Mike Judge, der u.a. Beavis und Butthead und Silicon Valley gemacht hat. Am besten schaut ihr euch einfach den Trailer an. Ich mag den Animationsstil sehr gerne, die Story ist gleichermaßen verrückt und einfühlsam, und die Serie ist insgesamt sehr unterhaltsam und kurzweilig:
Trailer für Staffel 1 von Common Side Effects So, der Zug fährt ein. Das wars für diese Woche, ciao und bis zum nächsten Mal! 📫 Es gibt mittlerweile übrigens auch ein Archiv, um ältere Ausgaben nachzulesen. |

Moin, diese Woche ist mal wieder eine wo alles zusammen kommt, anstatt sich zu verteilen: Viel Druck im Job, viel (schönes) los im Privaten. Von daher gibts diese Woche nur eine schnell zusammengeschriebene Ausgabe ausm Zug (mit extra vielen Fehlern und holprigen Formulierungen) und nächste Mal dann hoffentlich eine mit mehr Muße. Genießt die Sommertage und esst n Eis! Martin
New Aesthetic GrantDie New Aesthetics Grants ist eine Initiative von Patrick Collison, dem Mitgründer und CEO von Stripe, und Tyler Cowen, einem Ökonöm und Autor. Ziel ist es, Menschen zu fördern die aktiv dazu beitragen, die "aesthetic of the twenty-first century" zu definieren. So wie es Bauhaus maßgeblich im 20. Jahrhundert getan hat. Bewerben konnten sich alle aus den Bereichen Kunst, Architektur und Design, im April wurden die Liste der Stipendiaten veröffentlicht. Seitdem wollte ich sie eigentlich auch mal hier mit euch geteilt haben, aber es kamen dann immer aktuellere Themen dazwischen.
!Camera App von Not Boring Mit dabei ist z. B. Andy Allen, von dem ich großer Fan bin, weil er mit seiner Firma Not Boring Software Apps entwickelt, die explizit nicht langweilig sein sollen. Dafür nehmen sie bestehende App Konzepte wie Wetter App, Timer, Taschenrechner, Kamera und entwickeln sie in der Regel in 3D, mit Sounds und haptischen Feedback, so dass sie sich fast wie ein Game anfühlen. Dabei verfolgen sie ein sehr unterstützenwertes Geschäftsmodell: alle Apps sind kostenlos, komplett ohne Tracking und Werbung. Dafür können Fans dann aber weitere Funktionen und optische Upgrades wie Skins über In-App-Purchase erwerben oder Jahresmitgliedschaften abschließen, um die Entwickler*innen zu unterstützen.
App Icon One Year Ein weiterer Name auf der Liste ist Samuel David Petz. Der hat eine cute Journaling App "One Year", komplett im Handrawn Look - wo ihr ja wisst wie gerne ich den mag. Außerdem macht er viele coole Experimente, die er auf Twitter teilt. Das tolle ist aber, dass auf dieser Liste viiiiel mehr Leuten stehen, die ich noch nicht kenne. Als super, um mal wieder den eigenen Horizont zu erweitern und abzutauchen in die Welt der Architektur und Kunst. Schaut also gerne mal rein und lest euch durch die Kurzprofile. Ausstellung der Woche: SkyspaceEin Küstler, den ich vorher noch nicht kannte, obwohl er scheinbar weltberühmt ist: James Turrell. Der hat jetzt in Aarhus fürs / im ARoS ein neues Werk geschaffen: Den Skyspace. Das ist eine riesige Installation bzw. ein eigenes Gebäude mit einer großen, runden Kuppel in deren Mitte ein kreisförmiges Fenster sitzt und den Blick auf den Himmel freigibt. Zentrales Element bei allem was James macht ist Licht. Und am besten schaut ihr euch einfach dieses kurze Video der BBC an, um euch einen Bild von der Installation und seinen anderen Werken zu machen. Oder ihr schaut es euch selbst an: Seit Juni kann man es in Aarhus besuchen und da sollte man eh mal hin. Der Regenbogen-Walk oben im ARoS ist auch super für ein neues Instagram Bild, und die BMOs und Late Arts der süßen Cafes eh.
💶Ihr habts vielleicht schon mitbekommen, aber es soll neue Euro Scheine geben und man kann aktuell darüber abstimmen, welche es werden sollen. Ich war sehr verwundert dort plötzlich Coporate Memphis Figuren auf den Scheinen zu finden, der Illustrationsstil der kurz in Zeiten des Flat Designs populär war und seitdem das Comic Sans der Illu-Welt ist. Und dann kommt das Ganze auch noch aus Deutschland, genauer gesagt von der Agentur Neue Gestaltung aus Berlin. Wie schade.
Was zur tristen Hölle ist das?!
❤️ Aber: Es gibt zum Glück auch ganz tolle schöne bunte Vögel und auch mal mutigere Ansätze mit einem vertikalen Layout. Also, stimmt ab (am besten für H!) und verhindert Schlimmeres! Künstlerin der Woche: Géraldine Polès
Leider in den falschen Händen: Die Schale von Géraldine Vergesst den New Astethic Grant und auch James Turrell, meine Küstlerin der Woche ist Géraldine Polès. Die hat nämlich diese wunderschöne Siegerschale / Trophäe für die Tour de France hergestellt und bei all den hässlichen Pokalen die es so gibt, ist das doch mal ein richtiges Highlight. Ihr könnt ihr bei Instagram folgen, wenn ihr mehr ihrer Arbeiten sehen wollt. Wort der Woche: FrittenporzellanGéraldine hat ihre Trophäe an der Manufacture royale de porcelaine de Sèvres produziert, einer der laut Wikipedia "bedeutendsten europäischen Manufakturen zur Herstellung von Frittenporzellan". Und damit geht das Wort der Woche ganz klar an: Frittenporzellan. Ich zitiere hier mal faul aus Wikipedia: Frittenporzellan (französisch porcelaine tendre, englisch fritware) ist ein Halb-, Pseudo- oder unechtes Porzellan. Es wurde vorwiegend im Frankreich des 18. Jahrhunderts hergestellt. Die Herstellungsweise wurde offenbar aus der Glastechnik entwickelt, indem das Verfahren des Frittens Anwendung fand, also des Herstellens eines gesinterten oder vorgeschmolzenen körnigen Rohprodukts. Lecker Pommes 🍟 Serie der Woche: Common Side EffectsEine letzte Sache noch für diese Woche: Es ist ganz frisch die Sneak Peak für die zweite Staffeln von Common Side Effects rausgekommen und das ist n super Anlass um euch kurz diese tolle Serie zu empfehlen. Die stammt aus der Feder von Mike Judge, der u.a. Beavis und Butthead und Silicon Valley gemacht hat. Am besten schaut ihr euch einfach den Trailer an. Ich mag den Animationsstil sehr gerne, die Story ist gleichermaßen verrückt und einfühlsam, und die Serie ist insgesamt sehr unterhaltsam und kurzweilig:
Trailer für Staffel 1 von Common Side Effects So, der Zug fährt ein. Das wars für diese Woche, ciao und bis zum nächsten Mal! 📫 Es gibt mittlerweile übrigens auch ein Archiv, um ältere Ausgaben nachzulesen. |