Moin, bei der heutigen Ausgabe war ich mir lange nicht sicher, ob ich überhaupt genug Themen zusammenbekomme. Und dann war's plötzlich so viel, dass ich sogar wieder kürzen musste! Ich hoffe am Ende stimmt Quantität und Qualtität. Herzlich Willkommen auch an die fast 20 neuen Abonnent*innen, die seit Neustart dazugekommen sind. Schön, dass ihr mitlest! Sonnige Grüße, Wort der Woche: Competency Porn
The Pitt, auf HBO (Max) Gelernt habe ich die Formulierung "Competency Porn" von meiner geschätzten Kollegin Nora, als wir uns über unsere aktuelle Lieblingsserie The Pitt ausgetauscht haben. Wikipedia sagt die Formulierung bestehe schon seit 2009, aber zuletzt haben Shows wie Industry (super!) oder eben The Pitt sie besonders verbreitet. Im Kern beschreibt Competency Porn Medien, in denen Charaktere besondere Skills oder Qualifikationen haben und diese wesentlicher Bestandteil der Inszenierung ist. Vor ein paar Tagen bin ich dann auf diesen Instagram Post gestoßen, in dem der Autor Rodrigo Brancatelli argumentiert, unsere Begeisterung für Competency Porn ist eigentlich eine Trauer (“Grief”) und zwar: "Watching The Pitt made me realize something: maybe what we call “competency porn” is really grief. Not just admiration for people being great at their jobs, but grief for a world in which work still feels real, necessary, and worth doing." Interessanter Twist. Diskurs der Woche: Claude Design und Production Design
Letzte Woche hat Anthropic Claude Design gelauncht, eine eigenständige Umgebung um Designs mit Hilfe von AI zu entwerfen und umzusetzen. Die Reaktionen im Web dazu sind sehr unterschiedlich: Von “Wrapper für bestehendes Model” über “Gamechanger” und “Design is dead”. Wie immer liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo in der Mitte und im konkreten Anwendungsfall. Auch in meinem direkten Umfeld gabs es große Unterschiede. Da gabs Julia, die mir aufgeregt Screenshots zeigte von ihrem neuen Portfolio Entwurf, den sie mit einem Prompt und ein bisschen Mood & Marke zur Anreicherung erstellt hat und super fand. Aber auf der anderen Seite auch jemand, der gehofft hatte mit Claude ein Icon Set zu erstellen und dabei kläglich gescheitert ist. Wie so oft bei kommen die interessantesten und ausgereiftesten Gedanken von Design Twitter von Rasmus und Karri. Zu Rasmus schreibe ich gleich noch mehr, Karri ist CEO von Linear, dem Projektmanagement-Tool, das in Rekordzeit Jira den Rang abläuft und stark design-getrieben ist (Karri ist selbst Designer). Rasmus beschreibt Claude Design als Design Production Tool im Unterschied zu einem breiter gefasstem Design Tool. Er argumentiert, dass Claude Design eben vor allem dazu da ist, Frontend Code auszupucken und damit ganz am Ende des Design Prozesses eingesetzt werden kann. Und dadrin auch übrigens sehr gut ist. Aber wesentliche Aspekte des Design Prozesses, die der Exploration, Schärfung, des Verwerfens und der Umformulierung, sich damit überhaupt nicht abbilden lassen und verloren gehen. Dabei sind sie essenziell für gutes Design. “Anyhow, I still haven’t seen a tool better than Figma that supports the actually-interesting part of the design process.” In die gleiche Richtung argumentiert auch Karri, der sagt: Als UX Designer, der ja insbesondere am Anfang des Design Prozesses steht, kann ich da nur zustimmen :) Person der Woche: Rasmus
Rasmus wollte ich schon lange mal vorstellen (tbh, vielleicht habe ich das sogar schon mal und habs wieder vergessen, konnte grad aber nichts mehr dazu finden). Anyhow. Rasmus ist Schwede und war der erste Designer bei Spotify (in der mittelmäßigen Netflix Serie “The Playlist” über die Entstehung von Spotify kommt er deshalb auch vor). Er hat damit maßgeblich geprägt wie gut Spotify lange Zeit aussah und funktionierte.
Die Informationsdichte ist gefühlt 100x so hoch wie aktuell Danach war er bei lange bei Facebook und anschließend bei Dropbox und ist dann rüber zu Figma gewechselt. Dort hat er fast von Stunde Null an auch hier maßgeblich die Entwicklung beeinflusst.
Von Logo über UI hat Rasmus maßgeblich Figma wie wir es heute kennen (mit)gestaltet Nebenbei hat er die Schriftart Inter entwickelt, die schnell zu einer der beliebtesten Schriften (im digitalen Raum) überhaupt wurde. Es gibt also wenige Designer*innen, die so einen großen digitalen Fußabdruck haben wie ihn.
Inter - "The 21st century standard" Alles, was Rasmus macht und gemacht hat, dokumentiert er übrigens auch öffentlich und ich kann seine “Case Studies” sehr empfehlen: Nicht nur um seine immer-smarten Gedankengänge zu verstehen, sondern weil er es auch immer schafft diese dann simple und perfekt reduziert aufzubereiten. Ich bin immer wieder wahnsinnig beeindruckt wie er eine sehr stark systemische Denke mit seinen technischen Skills und ausgeprägter Ästhetik kombiniert. Competency Porn, I guess.
Dokumentation der Overlays von Figma Seit ein paar Jahren arbeitet Rasmus jetzt an seinem eigenen Ding: Playbit. Ein Art Betriebssystem, das viele Dinge grundlegend anders machen möchte. Neulich gabs jetzt den ersten Sneak Peak und um ehrlich zu sein: so ganz habe ich nicht verstanden, was Playbit jetzt genau ist und macht. Aber bei Rasmus Track Record lohnt es sich definitiv dran zu bleiben.
Bin Fan der Ästhetik, auch wenn ich nichts verstehe Blog-Eintrag der Woche: TonskyLetztes Jahr hat Apple Liquid Glass vorgestellt, eine tiefgreifende neue Design Sprache, die für alle Apple Geräte ausgerollt wurde. Was auf dem iPhone noch ganz ok funktioniert, fühlt sich auf dem Mac auch nach einem Jahr komisch und teils schlichtweg falsch an. Nikita Prokopov hat Anfang Januar in seinem Blog Eintrag sehr gut herausgearbeitet, dass die Nutzung von Icons in den Menüs definitiv einen Anteil dadran hat, dass sich macOS Tahoe so falsch anfühlt. Statt wie bislang nur die wichtigsten Punkte haben nun plötzlich alle Menüeintrage ein Icon, teilweise sogar zwei.
Sequia > Tahoe
Das alleine nimmt ihnen ihre orientierende Wirkung. Und widerspricht auch Apples eigenen Human Interface Guidelines (von 1992, to be fair).
Dann kommt aber noch hinzu, dass viele Icons mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen werden und damit endgültig an Wirkung verlieren. Oder andersherum die gleiche Bedeutung "Neu" mit sehr vielen unterschiedlichen Icons besetzt wird.
Insgesamt sorgt das dafür, dass das Interface deutlich vollgestopfter und damit schlechter zu bedienen ist. Ein großes Downgrade, aber eine super Ausarbeitung von Nikita. Font der Woche UND Website der Woche: GT MechanikOh man, ich liebe Grilli Type. Leider verstehe ich fast nichts von Typographie, aber liebe wie viele Gedanken und Zeit und Aufmerksamkeit in Details gesteckt werden, die für mich fast nicht sichtbar sind. Im Design Twitter Diskurs wird zur Zeit ja viel über Craft und Taste gesprochen und für mich manifestiert sich das oft in Type Foundries wie Grilli Type (Competency Porn!). Diese Woche hat Grilli Type eine neue Schrift vorgestellt, die GT Mechanik. Und wie immer bauen sie dafür eine “Minisite”, die wieder so toll und schön und besonders geworden ist, dass sowohl Schrift als auch Seite hier genannt werden müssen. Schwer in Screenshots rüberzubringe, also guckt euch die Seite bitte unbedingt selber an!
App der Woche - PicaWir bleiben beim Thema Schriften: Pica ist eine neue Mac App von Josh Puckett, die verspricht die gute alte “Schriftensammlung” unter MacOS abzulösen und es z. B. Designer*innen einfach zu machen schnell Schriften für Logos zu finden. Das ganze Onboarding ist auf jeden Fall mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Ob’s so viele Use Cases (für mich) geben wird, bin ich mir grad noch unsicher.
Fullscreen Overlay als Onboarding
Neue Schriften entdecken dank Discover Tab
Die eigene Schriftensammlung organisieren Auto der Woche - ID 3Neue Autos sind mir in der Regel völlig egal, aber nach dem Ferrari Luce kommt jetzt ein Auto der ganz anderen Preisklasse raus, das aus ner User Experience Sicht spannend ist: Der neue VW ID.3 Neo. Hier verabschiedet sich Volkswagen nämlich von dem Touchscreen-dominierten Ansatz, den Tesla so populär gemacht hat und führt wieder mehr haptische Buttons ein. Was sich anfangs wie die große Befreiung und Revolution anfühlte, zeigte nämlich schnell starke Probleme in der Bedienbarkeit und damit Sicherheit. Wenn alles über den Screen gesteuert wird, muss ich auch immer auf den Screen gucken um damit zu interagieren - das kann im Autoverkehr auch schnell gefährlich werden. Haptische Knöpfe an festen Stellen lösen das Problem (again). Natürlich ist der Screen im ID 3 nicht weg, aber hat an Bedeutung verloren. Ein guter, richtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Übernahme der Woche: ARRI
Letzte Woche habe ich kurz die Alexa Kamera vom deutschen Hersteller ARRI erwähnt. Jetzt wurde bekannt, dass dieser nach mehreren Jahren finanzieller Schwierigkeiten einen überraschenden neuen Besitzer hat: Thomas Riedel bzw. seine Unternehmensgruppe Riedel Group. Ich muss gestehen, dass ich die vorher nicht kannte. Sie beschreiben sich als “ […] international als Spezialist für fortschrittliche Technologie- und Infrastrukturlösungen für Audio, Video und Daten bekannt und weltweit in den anspruchsvollsten Broadcast-, Live-Event- und Sportproduktionen im Einsatz.”. Ok, na dann. Hauptsache Arri geht's gut. Tweet der Woche - Sandra Hüller CoreIst Sandra Hüller die neue Christoph Waltz? Nach Toni Erdmann und Anatomy of a Fall ist die deutsche Schauspielerin mit Project Hail Mary jetzt scheinbar endgültig in Hollywood angekommen und bekommt die Aufmerksamkeit, die sie verdient. OGs kennen sie aber natürlich noch aus einem Film:
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Moin, bei der heutigen Ausgabe war ich mir lange nicht sicher, ob ich überhaupt genug Themen zusammenbekomme. Und dann war's plötzlich so viel, dass ich sogar wieder kürzen musste! Ich hoffe am Ende stimmt Quantität und Qualtität. Herzlich Willkommen auch an die fast 20 neuen Abonnent*innen, die seit Neustart dazugekommen sind. Schön, dass ihr mitlest! Sonnige Grüße, Wort der Woche: Competency Porn
The Pitt, auf HBO (Max) Gelernt habe ich die Formulierung "Competency Porn" von meiner geschätzten Kollegin Nora, als wir uns über unsere aktuelle Lieblingsserie The Pitt ausgetauscht haben. Wikipedia sagt die Formulierung bestehe schon seit 2009, aber zuletzt haben Shows wie Industry (super!) oder eben The Pitt sie besonders verbreitet. Im Kern beschreibt Competency Porn Medien, in denen Charaktere besondere Skills oder Qualifikationen haben und diese wesentlicher Bestandteil der Inszenierung ist. Vor ein paar Tagen bin ich dann auf diesen Instagram Post gestoßen, in dem der Autor Rodrigo Brancatelli argumentiert, unsere Begeisterung für Competency Porn ist eigentlich eine Trauer (“Grief”) und zwar: "Watching The Pitt made me realize something: maybe what we call “competency porn” is really grief. Not just admiration for people being great at their jobs, but grief for a world in which work still feels real, necessary, and worth doing." Interessanter Twist. Diskurs der Woche: Claude Design und Production Design
Letzte Woche hat Anthropic Claude Design gelauncht, eine eigenständige Umgebung um Designs mit Hilfe von AI zu entwerfen und umzusetzen. Die Reaktionen im Web dazu sind sehr unterschiedlich: Von “Wrapper für bestehendes Model” über “Gamechanger” und “Design is dead”. Wie immer liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo in der Mitte und im konkreten Anwendungsfall. Auch in meinem direkten Umfeld gabs es große Unterschiede. Da gabs Julia, die mir aufgeregt Screenshots zeigte von ihrem neuen Portfolio Entwurf, den sie mit einem Prompt und ein bisschen Mood & Marke zur Anreicherung erstellt hat und super fand. Aber auf der anderen Seite auch jemand, der gehofft hatte mit Claude ein Icon Set zu erstellen und dabei kläglich gescheitert ist. Wie so oft bei kommen die interessantesten und ausgereiftesten Gedanken von Design Twitter von Rasmus und Karri. Zu Rasmus schreibe ich gleich noch mehr, Karri ist CEO von Linear, dem Projektmanagement-Tool, das in Rekordzeit Jira den Rang abläuft und stark design-getrieben ist (Karri ist selbst Designer). Rasmus beschreibt Claude Design als Design Production Tool im Unterschied zu einem breiter gefasstem Design Tool. Er argumentiert, dass Claude Design eben vor allem dazu da ist, Frontend Code auszupucken und damit ganz am Ende des Design Prozesses eingesetzt werden kann. Und dadrin auch übrigens sehr gut ist. Aber wesentliche Aspekte des Design Prozesses, die der Exploration, Schärfung, des Verwerfens und der Umformulierung, sich damit überhaupt nicht abbilden lassen und verloren gehen. Dabei sind sie essenziell für gutes Design. “Anyhow, I still haven’t seen a tool better than Figma that supports the actually-interesting part of the design process.” In die gleiche Richtung argumentiert auch Karri, der sagt: Als UX Designer, der ja insbesondere am Anfang des Design Prozesses steht, kann ich da nur zustimmen :) Person der Woche: Rasmus
Rasmus wollte ich schon lange mal vorstellen (tbh, vielleicht habe ich das sogar schon mal und habs wieder vergessen, konnte grad aber nichts mehr dazu finden). Anyhow. Rasmus ist Schwede und war der erste Designer bei Spotify (in der mittelmäßigen Netflix Serie “The Playlist” über die Entstehung von Spotify kommt er deshalb auch vor). Er hat damit maßgeblich geprägt wie gut Spotify lange Zeit aussah und funktionierte.
Die Informationsdichte ist gefühlt 100x so hoch wie aktuell Danach war er bei lange bei Facebook und anschließend bei Dropbox und ist dann rüber zu Figma gewechselt. Dort hat er fast von Stunde Null an auch hier maßgeblich die Entwicklung beeinflusst.
Von Logo über UI hat Rasmus maßgeblich Figma wie wir es heute kennen (mit)gestaltet Nebenbei hat er die Schriftart Inter entwickelt, die schnell zu einer der beliebtesten Schriften (im digitalen Raum) überhaupt wurde. Es gibt also wenige Designer*innen, die so einen großen digitalen Fußabdruck haben wie ihn.
Inter - "The 21st century standard" Alles, was Rasmus macht und gemacht hat, dokumentiert er übrigens auch öffentlich und ich kann seine “Case Studies” sehr empfehlen: Nicht nur um seine immer-smarten Gedankengänge zu verstehen, sondern weil er es auch immer schafft diese dann simple und perfekt reduziert aufzubereiten. Ich bin immer wieder wahnsinnig beeindruckt wie er eine sehr stark systemische Denke mit seinen technischen Skills und ausgeprägter Ästhetik kombiniert. Competency Porn, I guess.
Dokumentation der Overlays von Figma Seit ein paar Jahren arbeitet Rasmus jetzt an seinem eigenen Ding: Playbit. Ein Art Betriebssystem, das viele Dinge grundlegend anders machen möchte. Neulich gabs jetzt den ersten Sneak Peak und um ehrlich zu sein: so ganz habe ich nicht verstanden, was Playbit jetzt genau ist und macht. Aber bei Rasmus Track Record lohnt es sich definitiv dran zu bleiben.
Bin Fan der Ästhetik, auch wenn ich nichts verstehe Blog-Eintrag der Woche: TonskyLetztes Jahr hat Apple Liquid Glass vorgestellt, eine tiefgreifende neue Design Sprache, die für alle Apple Geräte ausgerollt wurde. Was auf dem iPhone noch ganz ok funktioniert, fühlt sich auf dem Mac auch nach einem Jahr komisch und teils schlichtweg falsch an. Nikita Prokopov hat Anfang Januar in seinem Blog Eintrag sehr gut herausgearbeitet, dass die Nutzung von Icons in den Menüs definitiv einen Anteil dadran hat, dass sich macOS Tahoe so falsch anfühlt. Statt wie bislang nur die wichtigsten Punkte haben nun plötzlich alle Menüeintrage ein Icon, teilweise sogar zwei.
Sequia > Tahoe
Das alleine nimmt ihnen ihre orientierende Wirkung. Und widerspricht auch Apples eigenen Human Interface Guidelines (von 1992, to be fair).
Dann kommt aber noch hinzu, dass viele Icons mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen werden und damit endgültig an Wirkung verlieren. Oder andersherum die gleiche Bedeutung "Neu" mit sehr vielen unterschiedlichen Icons besetzt wird.
Insgesamt sorgt das dafür, dass das Interface deutlich vollgestopfter und damit schlechter zu bedienen ist. Ein großes Downgrade, aber eine super Ausarbeitung von Nikita. Font der Woche UND Website der Woche: GT MechanikOh man, ich liebe Grilli Type. Leider verstehe ich fast nichts von Typographie, aber liebe wie viele Gedanken und Zeit und Aufmerksamkeit in Details gesteckt werden, die für mich fast nicht sichtbar sind. Im Design Twitter Diskurs wird zur Zeit ja viel über Craft und Taste gesprochen und für mich manifestiert sich das oft in Type Foundries wie Grilli Type (Competency Porn!). Diese Woche hat Grilli Type eine neue Schrift vorgestellt, die GT Mechanik. Und wie immer bauen sie dafür eine “Minisite”, die wieder so toll und schön und besonders geworden ist, dass sowohl Schrift als auch Seite hier genannt werden müssen. Schwer in Screenshots rüberzubringe, also guckt euch die Seite bitte unbedingt selber an!
App der Woche - PicaWir bleiben beim Thema Schriften: Pica ist eine neue Mac App von Josh Puckett, die verspricht die gute alte “Schriftensammlung” unter MacOS abzulösen und es z. B. Designer*innen einfach zu machen schnell Schriften für Logos zu finden. Das ganze Onboarding ist auf jeden Fall mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Ob’s so viele Use Cases (für mich) geben wird, bin ich mir grad noch unsicher.
Fullscreen Overlay als Onboarding
Neue Schriften entdecken dank Discover Tab
Die eigene Schriftensammlung organisieren Auto der Woche - ID 3Neue Autos sind mir in der Regel völlig egal, aber nach dem Ferrari Luce kommt jetzt ein Auto der ganz anderen Preisklasse raus, das aus ner User Experience Sicht spannend ist: Der neue VW ID.3 Neo. Hier verabschiedet sich Volkswagen nämlich von dem Touchscreen-dominierten Ansatz, den Tesla so populär gemacht hat und führt wieder mehr haptische Buttons ein. Was sich anfangs wie die große Befreiung und Revolution anfühlte, zeigte nämlich schnell starke Probleme in der Bedienbarkeit und damit Sicherheit. Wenn alles über den Screen gesteuert wird, muss ich auch immer auf den Screen gucken um damit zu interagieren - das kann im Autoverkehr auch schnell gefährlich werden. Haptische Knöpfe an festen Stellen lösen das Problem (again). Natürlich ist der Screen im ID 3 nicht weg, aber hat an Bedeutung verloren. Ein guter, richtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Übernahme der Woche: ARRI
Letzte Woche habe ich kurz die Alexa Kamera vom deutschen Hersteller ARRI erwähnt. Jetzt wurde bekannt, dass dieser nach mehreren Jahren finanzieller Schwierigkeiten einen überraschenden neuen Besitzer hat: Thomas Riedel bzw. seine Unternehmensgruppe Riedel Group. Ich muss gestehen, dass ich die vorher nicht kannte. Sie beschreiben sich als “ […] international als Spezialist für fortschrittliche Technologie- und Infrastrukturlösungen für Audio, Video und Daten bekannt und weltweit in den anspruchsvollsten Broadcast-, Live-Event- und Sportproduktionen im Einsatz.”. Ok, na dann. Hauptsache Arri geht's gut. Tweet der Woche - Sandra Hüller CoreIst Sandra Hüller die neue Christoph Waltz? Nach Toni Erdmann und Anatomy of a Fall ist die deutsche Schauspielerin mit Project Hail Mary jetzt scheinbar endgültig in Hollywood angekommen und bekommt die Aufmerksamkeit, die sie verdient. OGs kennen sie aber natürlich noch aus einem Film:
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